Das Synthetic Sincerity Lab ist ein -Forschungsprojekt der University of Southern England. Dort untersuchen Wissenschaftler:innen, ob Personen, die von einer KI generiert wurden, Authentizität lernen können. Dafür benutzen sie Darstellungen von realen Personen aus Isaacs’ Dokumentationen. Im Gegenzug dazu soll Isaacs, den Forschungsprozess zu filmen dürfen. Isaacs dokumentiert die Arbeit der rebellischen KI-Forscherin Lynn und Ablikim Rahman, den uigurischen Koch, der sich selbst als Forschungsobjekt zur Verfügung stellt. Das Projekt ist erfolgreich und die KI-Version des Kochs kann in Worte fassen, was ihm sonst nicht gelänge. Als sich aber die Universitätsleitung einschaltet, nimmt die Sache eine unvorhergesehene Wendung.
DIRECTOR
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Marc Isaacs
Es sind die vermeintlich kleinen Leute, die Marc Isaacs interessieren, Menschen am Rand der Gesellschaft, im Abseits. Aber nicht als Stereotypen der Exotik, nicht als schrullige Illustrationen, sondern als Seismografen der Gegenwart und ihrer Verwerfungen. Er lässt sie zu Wort kommen und wir beobachten, wie sie – ebenso beiläufig – die grossen Themen der Gegenwart verhandeln: Identität, Hoffnung, Ängste.