Die Olin Corporation hat in den Vereinigten Staaten ein bleibendes Erbe hinterlassen: Vergiftetes Wasser, verseuchte Böden und überdurchschnittliche Krebsraten. Aber auch die John M. Olin Foundation gehört dazu. 370 Millionen Dollar hat sie ausgegeben, um eine ultra-konservativen Agenda voranzutreiben: Bücher, Thinktanks und Netzwerke, die Kapitalismus, Sittlichkeit und Religion verherrlichen. Unaufgeregt demaskiert die Tochter die Geschichte der Firma, für die ihr Vater gearbeitet hat und reflektiert den Aufstieg der neuen konservativen Bewegung und die Folgen von «Dark Money». Gerade angesichts der erschreckenden Angriffe auf die Rechte von Frauen und der aktuellen Dominanz der Republikanischen Partei ist dieser Film-Essay ein aufrüttelndes Lehrstück über den Zustand der USA heute.
DIRECTOR
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Lee Anne Schmitt
In ihren Filmen beschäftigt sich Lee Anne Schmitt immer wieder mit dem Amerikanischen Exzeptionalismus, rassistischer Gewalt, der Mythologie des amerikanischen Westens sowie mit Formen von Trauma, Narration und Einsamkeit. Ihre präzis komponierten, oft kontemplativen Arbeiten verbinden Beobachtung, Text und autobiografische Perspektiven zu einer eigenständigen filmischen Sprache zwischen Dokumentarfilm und Essay. Die Filmemacherin und Künstlerin lebt und arbeitet in Los Angeles.