Las cosas indefinidas

  • María Aparicio

Eva und ihr Assistent Rami sitzen am Schnitt eines Dokumentarfilmes über Blinde, der von einem kürzlich verstorbenen Freund begonnen wurde. Gemeinsam betrachten, ordnen und besprechen sie das vor ihnen liegende Material. Bei aller Poesie, die in der inhaltlichen Reflexion liegt, wenn Eva mit ihrem Assistenten die Auswahl von Filmsequenzen erörtert, oder vor Student:innen über den Umgang mit Archivmaterial referiert, ist der Film eine melancholische Meditation über schmerzhafte Übergänge und eine Ode an die Trauer und an das Aushalten von Verlusten; den Verlust eines geliebten Freundes, den Verlust des Augenlichts oder den Verlust der Begeisterung für die eigene Arbeit. Es ist auch ein Film über das Kino und das Handwerk des Schneidens sowie den für viele schmerzhaften Übergang von einer analogen Welt in eine digitale. Gewidmet ist der Film dem 2019 verstorbenen Dokumentarfilmer Pablo Baur.

DIRECTOR

  • María Aparicio

    María Aparicio richtet ihren Blick auf Menschen und ihre Arbeit. Dabei sind Menschen am Rand in den bisherigen Filmen von besonderem Interesse. Und Menschen, die durch ihre Arbeit – oder deren Abwesenheit – sich ihrer selbst bewusst werden. María lebt und arbeitet in Córdoba, Argentinien. Las Cosas Indefinidas ist ihr dritter Langfilm.

RELATED MOVIES

FUTATSUME NO MADO

Naomi Kawase Japan 2014

FUTATSUME NO MADO

COLUMBUS

Kogonda USA 2017

COLUMBUS

SELBSTKRITIK EINES BÜRGERLICHEN HUNDES

Julian Radlmaier Deutschland 2017

SELBSTKRITIK EINES BÜRGERLICHEN HUNDES

SUNSET SONG

Terence Davies Grossbritannien 2015

SUNSET SONG

RAK TI KHON KAEN

Apichatpong Weerasethakul Th, UK, F, D, Mal, SK, Mex, USA, Nor 2015

Award Icon
RAK TI KHON KAEN

Johann Lurf Österreich 2017

★

HUGO

Martin Scorsese USA 2011

HUGO

THE LAST NAME OF JOHN CAGE

Margaux Guillemard Frankreich 2020

Award Icon
THE LAST NAME OF JOHN CAGE