FEAST

  • Niederlande
  • 2021

Akribisch breitet eine Polizeibeamtin die Gegenstände eines der Opfer aus: 2007 wurden im niederländischen Groning junge Männer auf schwulen Sexparties unter Drogeneinfluss mit dem HI-Virus infiziert. Die Presse berichtete sensationslüsternd darüber. Der 1973 in Rotterdam geborene Tim Leyendekker, bildender Künstler und Filmemacher, dessen sechs Kurzfilme auf internationalen Festivals reüssierten, hat sich für sein Langfilm-Debüt von Platons «Symposion» inspirieren lassen und untersucht in sieben Vignetten die unterschiedlichsten Facetten dieses Falles – genauso wie die Teilnehmer des berühmten Gastmahls in ihren je eigenen Reden die Wirkungsweisen des Gottes Eros würdigten. So stehen fiktionalisierte Zeugenaussagen und quasidokumentarische Spielszenen neben dem wissenschaftlichen Exkurs einer Mikrobiologin, die über Viren und deren Verhalten bei Tulpen referiert und uns mit der «rashomonischen» Tatsache konfrontiert, dass es die eine absolute Wahrheit nicht geben kann. Stattdessen macht uns der provokative Film, der über Fragen des Lebens, den Tod und die Moral reflektiert, das Angebot, all die möglichen physischen und philosophischen Realitäten genauer ins Auge zu fassen. bb

MUTZENBACHER

Ruth Beckerman Österreich 2022

MUTZENBACHER

INFLORESCENE

Nicolaas Schmidt Deutschland 2020

INFLORESCENE

OUR BODY

Claire Simon Frankreich 2023

Award Icon
OUR BODY

MAGNETIC FIELDS

Yorgos Goussis Griechenland 2021

MAGNETIC FIELDS

A DATE IN MINSK

Nikita Lavretski Belarus 2022

A DATE IN MINSK

REWIND & PLAY

Alain Gomis Frankreich, Deutschland 2022

REWIND & PLAY

A METAMORFOSE DOS PÁSSAROS

Catarina Vasconcelos Portugal 2020

A METAMORFOSE DOS PÁSSAROS

BEATRIX

Milena Czernovsky, Lilith Kraxner Österreich 2021

BEATRIX